Kraftstoffversorgung

  • Für den Motor ist ein nicht gut funktionierendes Kraftstoffversorgungssystem schädlich.
  • Zu stark konzentriertes Gemisch kostet Kraftstoff und verursacht auch Schäden und übermäßigen Verschleiß an den Zylindern und Kolbenringen.
  • Durch zu dünnes Gemisch kann der Motor überhitzen.
  • Durch einen verstopften Luftfilter erhöht sich auch der Kraftstoffverbrauch und kann einen Motorschaden hervorrufen.
  • Um keinen erhöhten Verschleiß an Kolbenringen und Lagern zu haben, ist darauf zu achten, dass der richtige (passender Luftfilter) eingebaut wird.
  • Da nach einem vorhergegangenen Motorschaden die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, Fremdkörper im Einlasskrümmer zu finden, diesen kontrollieren, mit Druckluft ausblasen und reinigen.
  • Zwischen Zylinderkopf und Einlasskrümmer muss eine vollständige Abdichtung bestehen.
  • Dichtungsfläche muss unbeschädigt, sauber und fettfrei sein.Schrauben und Muttern müssen in der richtigen Reihenfolge und mit dem richtigen Anzugsmoment festgezogen werden.
  • Um Schäden an Ventilen und Kolben zu vermeiden, muss darauf geachten werden, dass die Dichtungen nicht durchlässig sind. Durchlässige Dichtungen führen zu Gemischarmut bei Benzinmotoren, dadurch kann eine thermische Überbeanspruchung entsehen.
Zylinderkopf
  • Damit die mechanischen Teile noch extra geschmiert werden, geben Sie bei der ersten Tankfüllung einen Liter (SAE 20) bei.
  • Bei LPG Gas-Betrieb: Nach Entlüften des Kühlsystems nicht den Verdampfer vergessen. Es ist darauf zu achten, dass das Gasmengenstück keine Undichtheit aufweist, da sonst falsche Luft angesaugt wird.
  • Der revidierte Motor darf die ersten 3000 km nur mit Benzin eingefahen werden.
  • Die Kraftstofffilter immer erneuern, denn das kleinste Staubteil kann die Einspritzpumpe und Einspritzdüsen beschädigen.Der Kraftstoffdruck (Einspritzsystem) wird durch einen verstopften Filter gesenkt, die Folge wäre eine Gemischabmagerung und kann zu Kolbenschaden und Überhitzung führen.
  • Um zu  vermeiden, dass Kraftstoff in das Kurbelgehäuse gelangen kann, bei mechanischen Membranpumpen auf Risse in der Membran achten. Dies würde sonst dazu führen, dass eine Ölverdünnung Lagerschäden verursachen könnte.
  • Diesel Einspritzpumpen müssen von einem Spezialisten geprüft werden. Den Einspritzzeitpunkt nach Fahrzeugherstellerdaten genau einstellen.
  • Richtiges Überdruckventil verwenden, da sonst die richtige Motorleistung nicht erreicht wird. Wichtig auch! In- und Outschrauben an der Pumpe  nicht verwechseln.
  • Es darf keinerlei Staub oder Schmutz in das Einspritzsystem gelangen. Kolben und Düsennadel könnten beschädigt werden.
  • Damit die Düsennadel sich nicht festsetzt, Einspritzdüsen auf Schmutz und Beschädigungen prüfen. Prüfen Sie auch den Öffnungsdruck, die Düsen dürfen auch keine undichte Stelle haben.
  • Damit Sie eine lange Lebensdauer Ihres Motors haben, ist es wichtig, dass Sie die Einspritzsysteme von einem Spezialisten prüfen und einstellen lassen.
  • Unzureichend zugeführter Kraftstoff verursacht mangelhafte Motorleistung.
  • Achten Sie darauf, dass kein Schmutz oder Feuchtigkeit in die Einspritzleitungen kommen, da sonst die Einspritzdüsen beschädigt werden können.
  • Das Einspritzsystem muss vor dem Starten des revidierten Motors entlüftet werden.
  • Schrauben und Muttern mit dem richtigen Anzugsmoment anziehen. Leitungen spannungsfrei montieren, da sie sonst brechen können.
  • Zum Reinigen der Leitungen nur gefilterte und entfeuchtete Luft verwenden.
  • Den Vergaser auf einwandfreie Funktion prüfen, reinigen und neu einstellen. Um sicher zu stellen, dass der Vergaser richtig eingestellt ist, auf die Abgas- Emissionswerte messen.
  • Durch eine zu lange geöffnete Kaltstartdüse, erfolgt Schmierölverdünnung an den Zylinderwänden, was zu einer unzureichende Schmierung führt. Kontrollieren Sie die Öffnungszeiten.

Zündung

  • Bei älteren Zündungssystemen muss die Zündeinstellung sehr genau vorgenommen werden. Kolbenschäden können enstehen, wenn die Einstellung schlecht ist oder es zu einer Frühzündung kommt.
  • Die Membranen der Frühstellung und alle mechanischen Teile des Verteilers auf Dichtheit und einwandfreies Arbeiten überprüfen.
  • Den Fliehkraftversteller prüfen.
  • Die Unterdruckleitungen am Vergaser auf Dichtheit, Beschädigungen oder Verstopfungen testen.
  • Die Anschlusspunkte erneuern und einen neuen Unterbrecher laut Herstellerangaben montieren.
  • Bei einem Motor-Management-System muss die Funktion von Modulen und Sensoren von einem Spezialisten kontrolliert werden.
  • Die Zündung nicht nach Gehör einstellen.
  • Ein Reset oder Rückstellung des Steuergeräts vornehmen.
Motorblock